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Theaterbesuch in Kastl „Schwamm Drüber“ am 05.12.2010
17.08.2017 16:15

Nachdem ich leider alle Vorstellungen in Kirchenthumbach und Kulmain verpasst habe war ich schon voller Vorfreude als ich eine Karte für das Laientheater in Kastl ergattern konnte. Kurz vor Knapp kam ich bei starkem Schneetreiben im Schützenhaus an. Mein Platz war in dem ausverkauftem Saal leicht zu finden – es war ja nur noch der eine mit der Nr. 161 frei. Der Vorhang fiel kurz nachdem ich es mir gemütlich gemacht hatte. Die Spielgruppe war wie im Vorjahr annähernd gleich besetzt und ebenfalls die Rollen waren gleich vergeben. 3 Stunden lang wurde ich am laufenden Band mit staubtrockenen Witzen und vielen Slapstick-Einlagen am Lachen gehalten. Der ältere Mann neben mir wäre einmal sogar fast vom Stuhl gefallen, weil er so arg lachen musste. Das junge Paar links neben mir übte sich dahingegen in Zurückhaltung und verzog keine Miene. Die Geschichten des kastler Bauerntheaters ähneln sich jedes Jahr. Immer gibt es irgendwelche Geheimnisse der Ehepartner, die dann im Laufe des Stücks ans Tageslicht gelangen. Besonders gut gefallen hat mir Frau Monika Stahl in der Rolle der Elvira Fladerer. Sie hat meines Erachtens besonders authentisch gespielt und konnte die Gags äußerst trocken an den Mann bringen. Es war ein sehr schöner gemütlicher Abend, der auch sehr passend mit Akkordeon-Musik in den Spielpausen umrahmt wurde. Beim Lied „Lasst und froh und munter sein“ haben sogar alle mitgesungen. Ich würde mir wünschen, dass die Laienspielgruppe Kastl im nächsten Jahr die Rollen auch einmal etwas anders zu besetzten. Ich für mich kann nämlich die Stücke kaum mehr unterscheiden wenn jedes Jahr die gleichen Schauspieler die gleichen Rollen spielen. Nichts desto trotz hat es mir sehr gut gefallen – Also „Schwamm d´rüber“.

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