17
Au
Supermoto-Training am 12.03.2011 – Beta Drift Day
17.08.2017 16:19

Na jetzt wird es aber Zeit wieder zur alten Berichtsform zurückzukehren und wieder mit folgenden Worten zu beginnen: Um 6 Uhr sind wir mit zwei Autos in Seitenthal losgefahren. Mit dabei waren Anderle, Andi, Steve, Daniel, Christian und der Rest der Laverda-Gang (inkl. O-Ha). Ohne Zwischenfälle erreichten wir pünktlich um 9:00 Uhr Marktl am Inn wo wir uns in einer Go-Kart Halle zum Supermoto-Training verabredet hatten. Zuerst war ich etwas skeptisch als ich die kleine Halle und die kleinen Bikes gesehen hatte. Doch ich wurde später eines besseren belehrt. Zuerst mussten wir jedoch bezahlen und wir wurden darauf hingewiesen, dass wir nicht mit unseren Motocross-Klamotten fahren dürfen. Das war aber nicht schlimm, weil wir die ganze Ausrüstung (Spezialstiefel + Lederkombi) dort ausleihen konnten. Ich hatte mir das schon fast gedacht und vorsichtshalber meinen Lederkombi selbst mitgebracht. Erstaunlicherweise passte er mir sogar noch obwohl ich ihn schon seit meinem 16ten Lebensjahr besitze und mindestens schon 8 Jahre nicht mehr getragen habe. Cool – oder? So, jetzt könnte ich euch bis ins Detail berichten, wie der ganze Tag genau ablief. Aber das würde euch sowieso nicht interessieren. Also beschränke ich mich auf die Highlights. Zu Beginn wurden wir über die Spielregeln vertraut gemacht und dann in 4 Gruppen eingeteilt. Die Mofa-Racer meldeten sich etwas zögerlich aber dann doch freiwillig für die Racer-Gruppe. Wie könnte es auch anders sein? Ohne große Predigt unseres Instruktors Hans Eder durften wir dann auch gleich 2 x 10 Minuten fahren. Beim zweiten Turn gab uns Hans aber schon erste Tipps zur Technik und wir trauten uns dann schon mehr in die Schräglage. Im weiteren Verlauf erarbeiteten wir zusammen mit Hans die Ideallinie durch den Rundkurs. Die gute Linie war jedoch ganz anders als wir sie uns vorgestellt hatten. Wir mussten viel runder fahren um richtig schnell zu werden. Am Nachmittag dann kamen wir bei 5 weiteren Turns immer mehr mit der Technik zurecht und es machte immer mehr Spaß. Hans gab uns zwischendurch immer wieder neue Tricks mit auf die Strecke. Wir wurden immer schneller und bei jedem von uns gingen in den Kurven die Fußrasten am Boden auf. Die Schräglagen waren beängstigend und ich hätte nie gedacht dass man so schnell mit einem Motorrad um die Kurve fahren kann. Bei der letzten Fahrt des Tages um ca. 18:30 Uhr waren Drifts und schnelle Rundenzeiten angesagt. Wow – war das super. Leider bin ich 2 Mal in der Kurve abgeflogen… hat aber nicht wehgetan. Als wir um 19:15 wieder die Heimreise antraten hatten alle von uns ein dickes Grinsen im Gesicht und jedem hatte es wahnsinnig viel Spaß gemacht.  Kleine Geschichte am Rande: Wir durften sogar ein Quantya E-Bike ausprobieren nachdem wir etwas darüber gelästert hatten. Das konnte Hans nicht auf sich sitzen lassen und jeder von uns musste ein paar Meter damit fahren. Und ich muss schon sagen es geht besser ab als ich es mir vorgestellt hatte. Um 21:30 Uhr waren wir wieder zuhause. Der Tag war ganz schön anstrengend aber wir haben auch sehr viel dazugelernt. Ich denke wir können einiges vom Erlernten auch gut bei den Mofarennen und beim Motocross gebrauchen.

Kommentare


Datenschutzerklärung