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Rennbericht Feuchtwangen 2009
17.08.2017 15:57

Abfahrt in Seithental war um 6:20 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Andi K., Hans, Steve und ich waren um ca. 8:30 Uhr in Feuchtwangen wo wir uns erstmal ein kleines Frühstück bei McDonalds gönnten. Wie sich später herausstellen sollte haben wir wieder die falsche Einfahrt zum Truck-Stopp-Ring benutzt. Das müssen wir im nächsten Jahr unbedingt anders machen. D.h. nicht an der Tanke vorbei sondern erst geradeaus fahren und dann links abbiegen. Hoffentlich lesen wir uns diesen Bericht im nächsten Jahr vorher durch damit wir das richtig machen =). Naja…als wir angekommen waren wurde gerade die Strecke gewässert. Das wird dort mit kleinen Gartensprengern und ein paar Feuerwehrschläuchen wirklich absolut vorbildlich gemacht. Während des ganzen Rennens konnte kaum ein Staubkorn vom Boden abheben. Auf dem Parkplatz konnten wir schön die herrlich präparierte Strecke einsehen. Die Bodenverhältnisse waren optimal. Bei der Anmeldung mussten wir dann die stolze Nenngebühr von 40 Euro plus 10 Euro Nachnenngebühr bezahlen. Das erachte ich als etwas hoch, da wieder keine Transponderzeitnahme da war. Da wir in der offenen Klasse angemeldet waren mussten wir eine Startnummer >20 kleben. Wir haben dann aus unserer schönen drei einfach die 31 gemacht. Die Klebefolie wurde sogar vom Veranstalter gestellt. Insgesamt waren 11 Teams vertreten, eines davon in der seriennahen Klasse. Beim freien Training konnten wir uns dann mit der Strecke vertraut machen. Erst fuhr ich, dann Andi und zuletzt Hans. Wir kamen einheitlich zu dem Schluss, die Übersetzung von 13-53 auf 12-53 zu ändern, da wir die maximale Drehzahl selten erreichten. Guter Dinge ging dann beim ersten Wertungslauf Andi an den Start. Gestartet wurde wie beim Motocross an der Startmaschine. Unsere Freunde vom Bibi-Blocksberg-Team holten den Holeshot (d.h. sie waren in der ersten Kurve vorne). Andi konnte aber nach ein paar Kurven die Führung des ganzen Felds übernehmen und nach wenigen Runden hatten wir auch schon einen großen Vorsprung. Bald aber zeigte Andi an, dass er wieder Probleme mit den Unterarmen hat. Also stieg ich aufs Mofa. Nach kurzer Zeit ist mir dann die Kette abgesprungen und so war dieser Lauf für uns nach 35 Runden beendet. Insgesamt dauerte ein Wertungslauf 2 Stunden. Leider war die Ursache für die abgesprungene Kette noch ein viel größerer Rückschlag. Der Bolzen für die Befestigung der Federbeine war abgebrochen. Gütigerweise war ein Mitglied des Veranstalters bereit eine Bohrmaschine von zuhause zu holen. Nochmals vielen Dank dafür. So konnten wir diesen Defekt in der Mittagspause wieder in Ordnung bringen und beim 2. Wertungslauf teilnehmen. Da stand Hans am Startgatter. Die zweiten 2 Stunden konnten wir durchfahren. Ich musste dann auch nach kurzer Zeit wieder aufsteigen und hatte dann auch noch eine Platte am Vorderrad, welche obendrein zu einem Sturz führte. Außerdem verabschiedete sich unser hinter Kotflügel. Dieser konnte aber provisorisch mir Klebeband und Kabelbindern repariert werden. Zum Ende des zweiten Rennens stieg dann noch mal Andi aufs Renngerät und verpasste unserer Vorderradfelge eine kleine Delle. Nach den beiden Wertungsläufen fuhren nur noch 6 Mofas. Laut Ausschreibung sollten die besten 5 jeder Klasse in einem Sprintrennen gegeneinander antreten. Die Rennleitung hat aber dann beschlossen doch alle 6 Mofas am Sprintrennen teilnehmen zu lassen. Bei diesen Rennen wurden immer nur 3 Runden gefahren. Der erste bekam fünf Runden gutgeschrieben, der zweite 4 usw. Der letzte schied aus. Das wurde dann so oft wiederholt bis nur noch einer übrig geblieben ist. Das erste Sprintrennen haben wir souverän gewonnen. Aber leider ist uns beim zweiten dann der Motor kaputt gegangen =(. Alles in allem war es ein sehr schönes Rennen auf einer herrlichen Rennstrecke. Auch die Idee mit den Sprintrennen war echt super und hat richtig Spaß gemacht. Auch die Starts mit der Startmaschine machen viel mehr Spaß als ein Le-Mans-Start. Schade dass für diese Veranstaltung nur so wenig Werbung gemacht wurde und deshalb nur 11 Teams den Weg nach Feuchtwangen fanden.

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