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Rennbericht deutsche Crosscountry Meisterschaft (GCC) in Bühlertann am 06.10.2012
17.08.2017 16:54

Was bleibt einem da schon übrig als auch mal unter der Woche in die Disco zu gehen wenn man am Wochenende nie weggehen kann, weil ständig ein Rennen nach dem anderen ist. Aber ich darf mich nicht beklagen – denn ich will es ja so. Eigentlich war ich am Samstagmorgen total auf Schlamm-Wetter eingestellt. Da es aber total trocken und sonnig war montierte ich noch schnell einen neuen Skorpion auf mein Ersatzfelge. Um halb 12 fuhr ich dann mit meinen Eltern los. Die Fahrt mit dem Anhänger ging nur schleppend voran und wir kamen um 14 Uhr in Bühlertann (bei Crailsheim) an. Dort angekommen hatte ich noch kurz Zeit einen kleinen Teil der riesigen Strecke zu besichtigen. Diesmal starteten wir am Samstag zusammen mit der Klasse Sport C und den Pre-Seniors. Ich musste mich dann sehr beeilen noch rechtzeitig zum Start zu kommen und Jürgen half mir dabei das Hinterrad zu wechseln. Eigentlich hat er es ganz allein gemacht weil ich mich umziehen musste. Vielen Dank nochmals dafür. Der Start verlief sehr gut und ich mein Motorrad sprang auf den ersten Tritt an. Dann war das Gerangel unter den 173 Startern sehr groß. Ich machte einen Fehler nach dem anderen und fuhr 2 schreckliche Runden. Dann kam noch dazu, dass ein Fahrer im Enduroteil vor mir stürzte und ich zusammen mit vielen anderen warten musste. Als ich dann an der Box vorbeifuhr, wo meine Eltern standen und mich aufmerksam beobachteten, schüttelte ich nur mit dem Kopf und wollte fast schon total frustriert aufgeben. In den anderen 15 Runden lief es dann aber sehr gut und ich kam immer besser zurecht. Meine Mutter feuerte mich in jeder Runde fanatisch an und das motivierte mich so sehr dass ich neben der Boxengasse fast den Schieber aus dem Vergaser gerissen hätte. Danke Mama. Insgesamt gelang es mir den 21. Platz in meiner Klasse einzufahren, was das beste Resultat meiner GCC Laufbahn war. „Endlich auch mal Meisterschaftspunkte!“ dachte ich mir. Nach dem Rennende waren noch einige Fachgespräche mit Max, Jürgen, Michaela, Anton und Wolfi zu führen. So fuhren wir relativ spät wieder nach Hause wo eine Brotzeit und ein  wohlverdientes warmes Bad auf mich warteten. Dann ging es aber sofort weiter. Bei völliger Dunkelheit lud ich die 125er und unser Rennmofa auf den Hänger und fuhr nach Edelsfeld. Siehe Bericht oben

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