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Rennbericht 5h Mofarennen in Cadolzburg am 07.05.2011 – Staub ist nicht zum Essen da.. warum tun wir
17.08.2017 16:21

Im Vorfeld war schon zu spüren, dass wieder alle Teams heiß auf das erste Rennen zur fränkischen Mofaweltmeisterschaft waren. Das Starterfeld war mit 27 Teams sehr gut besetzt und auch wir rückten um 8 Uhr mit zwei Mofas in Seitenthal ab. Mit dabei waren Andi und Anderle von der Bergmafia und Daniel als zweiter Fahrer für die Schlammschlucker. Das Wetter war sonnig (ca. 25°C) und es hatte schon ewig nicht geregnet. Heuer waren einige neue Teams gekommen und sogar ein Damenteam war dabei. Die Mädels haben es voll durchgezogen und sind bis zum Ende gefahren. Andere Teams sind dagegen aller Anschein von der Bildfläche verschwunden. Daniel und Andi fuhren den Start bei dem wir nicht so gut weg kamen. Nach gewisser Zeit musste Daniel in die Box, weil die Schwingenlagerungsschraube locker geworden war. Er bemerkte dies dadurch, dass sich die Pedale nicht mehr durchdrehen ließen. Dieser kleine Defekt warf uns etwas zurück und wir konnten das ganze Rennen lang den 3. Platz hinter der Bergmafia und Red-Dragon halten. Zum Schluss jedoch fiel die Leistung unserer Maschine deutlich weil der Luftfilter dicht geworden war. Die extrem staubigen Bedingungen verlangsamten auch das Mofa der Bergmafia. Ich fuhr die letzte Runde und war froh, überhaupt noch um den Kurs zu kommen. Dann verlor ich noch einen Kurbelkeil und die Pedale waren auch nicht mehr zu gebrauchen. Letztendlich schaffte es Bernd von den Alten Säcken mich noch zweimal zu überrunden und somit auf den 4. Platz zu verdrängen. Ich dachte mir nur ständig: „Hoffentlich rolle ich nicht rückwärts zurück, wenn ich den Sprunghügel hochfahre.“ Sprunghügel? So würde ich das Teil aber eher nicht bezeichnen. Es handelte sich eher um einen unförmigen Dreckhaufen an dem es Runde für Runde zu haarigen Situationen kam. Ansonsten war die Streckenführung schön. Lediglich die Wellen-Sektion sollte etwas verbreitert werden. Die Durchführung des Rennens von der Fahrzeugabnahme bis zur Siegerehrung war wie gewohnt vorbildlich. Besonders die Durchsagen waren gut. Bei dem schönen Wetter waren einige Zuschauer gekommen, die die Ohren spitzten wenn kontinuierlich die Zwischenstände durchgegeben wurden. Nach der Siegerehrung nahmen wir uns noch etwas Zeit um mit unseren Freunden noch etwas zusammenzusitzen. Um halb Neun waren wir wieder zuhause angekommen und mussten noch ein paar Vorbereitungen für das Cross-Country Rennen am nächsten Tag treffen…Ufz – mir tat mein Arsc… jetzt schon etwas weh.

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