17
Au
Rennbericht 24h Mofarennen Speinshart am 18-19.8.2007
17.08.2017 15:51

Am Mittwochnachmittag reisten wir mit unserem LKW-Anhänger an und waren somit das erste Team auf dem legendären Renngelände, das seine Zelte aufschlug. Zu diesem Zeitpunkt regnete es noch. Aber der Wetterbericht ließ nichts Gutes hoffen. Wahrscheinlich wird es am Wochenende kein Schlammschluckerwetter geben. Den Donnerstag nutzten wir dann noch das Mofa komplett durchzuchecken. Treu nach dem Leitspruch: „Tu mit dem Öl nicht sparsam sein“. Da der Boden auf der Rennstrecke sehr aufgeweicht war, entschieden wir Weichbodenreifen aufzuziehen. Außerdem konnte ich mit dem Mofa für die Frankenmeisterschaft noch ein paar Runden auf der Strecke drehen.

Am Freitag früh pünktlich um 8:00 war ich dann am Berg um das Mofa abnehmen  zu lassen. Leider musste ich dann eineinhalb Stunden warten bis es dann endlich mit der technischen Abnahme der Mofas losging. Während dieser Zeit wurde unser Mofa von mehreren anderen Teams bereits genauestens begutachtet. Beim ersten Versuch war unser Mofa 2km/h zu schnell und etwas zu laut. Ich habe dann eine andere Kettenübersetzung geändert und den Schalldämpfer noch besser mit Klebeband abgedichtet. Der zweite Versuch war dann erfolgreich. Unser Mofa lief dann 48km/h auf dem Prüfstand und auch an der Lautstärke wurde dann nichts mehr bemängelt. Die restliche Zeit des Tages nutzte ich noch für weitere Aufbauarbeiten und ich besuchte mehrere befreundete Teams in ihren Boxen. Bei der Teamvorstellung haben wir heuer nicht teilgenommen.

Am Samstag stand ich dann um 7:30 am Start. Nach ein paar gefahrenen Runden übernahmen wir die Führung. Leider konnte ich nach 1,5 Stunden nicht mehr weiterfahren, da ich starke Rückenschmerzen hatte. So mussten Wolfgang und Max den ganzen Samstag alleine fahren. Wir hatten nur kleinere Reparaturen auszuführen und beendeten den Tag auf Platz 6. Bei einer Geschwindigkeitsüberprüfung am Vormittag lief unser Mofa 48km/h.

Durch viele warmen Bäder, Wärmflaschen, Salben und weitere Behandlungen war es mir, Gott sei Dank, am Sonntag wieder möglich aktiv in das Renngeschehen einzugreifen. Gerissene Gaszüge, platte Reifen und ein leerer Tank hielten uns nicht davon ab auf den 3. Platz vorzufahren. Wir wurden jedoch ständig vom Team mit der Startnummer 81 (PowerfortheBauer) verfolgt. Erst als die Strecke ausgiebig gewässert wurde konnten wir unseren Vorsprung vergrößern und somit den 3. Platz ins Trockene holen.

Herzlichen Glückwunsch den 1. und 2. platzierten Teams und allen die so tapfer bis zum Schluss durchgehalten haben. Es war sicher eines der härtesten Rennen dass es je gab. Die Strecke war wieder extrem ausgefahren und verlangte Mensch und Maschine alles ab.

Vielen Dank und ein dickes Lob auch an die Streckenposten, die stets aufmerksam waren und auch dafür gesorgt haben, dass die Geschwindigkeit in der Boxengasse eingehalten wurde.

Diese Rennen hat mehr denn je gezeigt, dass das Mofarennen in Speinshart eine starke Anziehung entfaltet. So treffen sich dort die besten Mofa-Teams aus ganz Deutschland. Auch kommen immer mehr Zuschauer zu der Veranstaltung. Macht weiter so…

Kommentare


Datenschutzerklärung