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Rennbericht 2. Mofa-Hillclimbing Großhabersdorf 24.2.2007
17.08.2017 15:49

Um 11:30 Uhr sind ich und Andreas Hey ins Frankenland losgefahren. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt sind wir dann im schönen Großhabersdorf angekommen. Es war schon schwer einen Parkplatz zu finden und so mussten wir direkt im Straßengraben parken. Als wir das Mofa (ZD25 auf das Veranstaltungsgelände schoben wurden wir von vielen Leuten belächelt. Aber ich war zuversichtlich dass unser Mofa mit bestmöglichem Drehmoment den Berg hochziehen würde. Die Strecke war viel anspruchsvoller präpariert worden als letztes Jahr. Baumstämme und eine Schikane machten den Teams das Leben ganz schön schwer. Vor allem die knifflige Schikane würde sich bald als Schlüsselstelle herausstellen. Zuerst habe wir dann erst mal etwas die anderen Teams ausspioniert und Fotos von den Renngeräten gemacht. 15 Teams gingen an den Start und das waren schon mehr als doppelt so viele wie im letzten Jahr. Auch Zuschauer waren zahlreich gekommen und der Bayrische Rundfunk war auch mit Kamera anwesend. Nach Gerüchten zu folge, soll ein Beitrag auf Bayern Alfa am Montag um 19:00 Uhr gesendet werden. Mal schaun. Insgesamt musste ich 6 Versuche starten den steilen Hang zu erklimmen. 4-mal habe ich es geschafft und konnte die am Ende der Strecke angebrachte Kuhglocke mit der rechten Hand (Gashand) betätigen. Bei jedem Lauf bekamen wir Punkte für die gefahrenen Meter und für die Sekunden die wir dazu benötigt haben. Wer also länger brauchte bekam auch mehr Punkte. Die Fahrt war beendet sobald ein Fuß den Boden berührte. So konnte man beobachten, dass jeder versuchte seine Füße so lang wie möglich auf den Pedalen zu lassen um wenigstens noch ein paar Zeitpunkte einzuheimsen. Nach den ersten 3 Läufen lagen wir knapp vor den Blues- Brothers.  Beim 5. Lauf patzte ich aber gewaltig und so schmolz der Vorsprung dahin und die Schnolltreiber holten auf. Letztendlich belegten sie mit uns zusammen den 1. Platz mit insgesamt 435 Punkten. Der Sieg wurde mit einer Sektdusche gefeiert und anschließend traten wir die Heimreise an. Alles in allem war es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung bei der ganz klar der Spaß im Vordergrund steht. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Hillclimbing ganz schön gewachsen und vor allem auch die Zuschauerzahl hat deutlich zugenommen. Dem Publikum werden ja auch spektakuläre Stürze und eine gute Verpflegung geboten.

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