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Bericht Stoppelfeld-Motocross in Frodersreuth am 18. und 19.09.2010
17.08.2017 16:11

Endlich haben wir wieder etwas schöneres Wetter. Am Freitagnachmittag fuhr ich zum ersten Mal in meinem Leben nach Frodersreuth um beim Aufbau der Strecke zu helfen. Viktor hatte bereits einen Sprunghügel, eine Bodenwelle, einen Doppelsprung und eine sehr lange Wellen-Sektion auf den Acker gezaubert. Wir mussten nur noch kleine Pflocken in den Boden treiben und dann die Strecke mit Trassierband abspannen. An den Kurven wurden innen noch ein paar Strohbüschel platziert die man umfahren musste. Am Abend kam dann aber das Beste: Ein Landwirt kam mit seinem Traktor und einer Egge und bearbeitete die ganze Strecke, so dass ein extrem griffiger Untergrund entstand. Maxi und ich drehten auch ein paar Runden mit seinem Motorrad. Am nächsten Tag erschien ich etwas unpünktlich und verpasste somit den ersten Lauf meiner Klasse. Am Nachmittag konnte ich aber dann noch zweimal fahren. Bei den Starts kam ich immer sehr gut weg und konnte einmal sogar Sebastian und Maxi hinter mir lassen. Die beiden „Ausnahmepiloten“ holten mich aber schon nach wenigen Kurven wieder ein. Die Strecke machte wirklich rieseigen Spaß. Es war so ähnlich wie beim Mofarennen, nur dass das Mofa unter meinem Po die 5 fache Leistung brachte. Der Untergrund war so perfekt, wie er es nicht einmal bei einem WM-Lauf sein würde. Leider stürzte ein Fahrer beim dritten Lauf schwer und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Ich konnte der Versuchung am nächsten Tag nicht widerstehen und fuhr am frühen Vormittag mit Daniel wieder dorthin. Am Sonntagnachmittag waren dann sehr viele Zuschauer gekommen und auch unsere Freunde waren da um zuzusehen. Beim letzten Durchgang rundete ich das schöne Wochenende mit einem guten 4. Platz ab. Mein Fazit: Hier kann wirklich jeder der gerne im Dreck fährt viel Spaß bei optimalen Bedingungen haben. Die Organisation und die Strecke waren vorbildlich.

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