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Bericht Mountainbiketour am 25.05.2006
17.08.2017 15:44

Zweiter Versuch: Um 13:30 Uhr fuhren wir (Patrik, Sebastian, Johannes, Johannes und ich) von Zettlitz aus los nach Falkenberg. Fünf Fahrräder auf einen einzigen Autoanhänger zu laden ist echt die Grenze. Irgendwie war das wie ein Sperrmüllabtransport. Das Wetter war erst auch nicht so besonders. Aber wenn es zu warm ist dann schwitz man ja bloß so arg. Mit gemütlichem Tempo fuhren wir Richtung Blockhütte wo schon die ersten Rufe nach einer Pause zu hören waren. Nix da. Weiter geht’s Richtung Neuhaus und Windischeschenbach. Immer wieder mal wenn es mal was zu sehen gab machten wir kurz Rast. So konnten wir die idyllische Landschaft entlang des Uferpfades genießen. Die Fußgänger, welchen wir begegneten, belächelten uns nur als sie uns mit geschulterten Fahrrädern sahen. Sie sagten dann so was wie: „Wisst Ihr wie der Weg dort weiter hinten aussieht?“, oder „Dreht besser um?“ Wir ließen uns aber nicht aufhalten und zielstrebig kamen wir dann auch zur zweiten Brücke wo wir das Ufer wechselten. Natürlich nur das Flussufer. Alle wollten schon auf den Steinen im Wasser herumspringen aber ich hielt dies für keine gute Idee, da es echt nicht gut wäre wenn zu Beginn der Tour schon einer komplett nass gewesen wäre. Also habe ich ihnen versprochen dass wir hier am Rückweg noch mal kurz anhalten. Dann ist es auch nicht so schlimm wenn jemand ins Wasser fällt. Nach ca. 2 Stunden waren wir dann in Neuhaus. Die Schaffer-Stube hatte leider geschlossen. So sind wir im Schützenhaus eingekehrt. Da gab es, Gott sei Dank, ein riesiges Schaschlik; sonst wären wir verhungert. Gestärkt traten wir den  Rückweg an. Von der Gruppe war jetzt immer häufiger die Rede von „Abholen lassen“, „Pause!“, „Langsamer!“ und so weiter. Die Motivation war weg. Erst als wir wieder an den Steinen waren und jeder darauf turnen konnte war die Welt wieder in Ordnung. Patrik fiel trotzdem noch ins Wasser aber der Tag war gerettet. Alles in Allem war es ein schöner Tag. Wir kamen nur ein bisschen spät nach Hause. Nächstes Mal wird frühmorgens losgefahren. Dann fällt die Motivation im Laufe des Tages nicht so schnell ab und man ist auch eher wieder daheim.

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